Dienstag, 27. Juni 2017
 
   
 

 

 

Es gibt Fragen, die professioneller Antworten bedürfen.

 

H.O.M.E. hilft mit gutem

Rat für ein leichteres

Leben zu Hause. Egal, ob es sich um Haushalts-, Beauty- oder

Kochprobleme dreht

 

 

Text

Robert Haidinger 

 

Redaktion
Florentine Knotzer 

 

 

Illustrationen

Birgit Hertel

 

Coffee-to-go – gibt’s das auch zum Selbermachen?

 

 

Die Take-away-Version der Büronahrung heißt Coffee-to-go. Aber mit dem Kaffee ist das so eine Sache: Besonders gut schmeckt er häufig zu Hause, und zwar dann, wenn man sich eigentlich schon längst auf die Socken machen müsste.  Ein typischer Fall für den ganz privaten Coffee-to-go also.
Bloß: In welchem Gefäß soll man ihn mitnehmen? Weil die Thermosflasche zu groß ist, bieten sich alte Marmelade­gläser an. Diese muss man ohnehin von Zeit zu Zeit entsorgen. Außerdem sind sie gratis, halten dicht, sind wiederverwertbar und sehen durchaus originell aus – was will man mehr?



Mobiler Mokka
In alten Marmeladegläsern lässt sich der
Lieblingskaffee gut mitnehmen




Weihnachts-Vase
Mit Zweigen und Weihnachtsbaum-Kugeln lässt sich schnell eine hübsche Festdekoration basteln

Wie schützt man sich natürlich gegen Grippe?

 

Vorbeugung ist die halbe Gesundheit. Im Falle von Grippe, die schon auch ein bisschen mit mehr oder weniger derangierten Immunsystemen zu tun hat, helfen folgende Goldene Regeln.S wie Schlafen Warum das? Weil Schlaf das wichtige Hormon Cortisol regulieren hilft, das eine wesentliche Rolle bei Aufbau und Stärkung des Immunsystems spielt. Fragt sich bloß: Was ist ausreichender Schlaf? Sieben Stunden, meinen Experten und verweisen auf eine aktuelle Studie. Derzufolge fassen Kurzschläfer dreimal häufiger Grippe und Erkältungen aus. Tipp fürs schnellere Einschlafen: Den Geist kann man mit folgender Maßnahme beruhigen: Gehen Sie die Ereignisse des Tages durch – aber in umgekehrter Reihenfolge, also gegen den chronologischen Verlauf.Ü wie Üben30 bis 90 Minuten Yoga oder Ähnliches an den meisten Tagen, und die Atemwege bleiben frei. Denn regelmäßige Körperübungen kräftigen das Immunsystem. Wichtig dabei: Nur nicht übertreiben! Sonst wird der Körper mehr ausgepowert als aufgebaut. Aber: Auch nicht zu schnell pausieren. Bei leichter Erkältung gilt: Weiterüben!BRRR wie kalt/warmSo viel Kneipp darf sein: Das Dusch-Prinzip kalt/warm ist Kickstarter fürs Immunsystem. So wirkt es am besten: Am Ende der Dusche 30 Sekunden so heiß wie gerade noch erträglich duschen, dann rund zehn Sekunden möglichst kalt. Dreimal wiederholen und mit kaltem Strahl beenden.A wie AusternWobei es eigentlich Z wie Zink heißen müsste. Kein Lebensmittel liefert mehr von dem Mineral, das beim Aufbau der Abwehrkraft eine große Rolle spielt. Eine einzige Auster bringt 13 mg Zink – mehr als die Hälfte der empfohlenen Tagesration. Wer Austern verabscheut, kann sich mit weniger potenten Ersatz-Zink-Spendern begnügen: Weizenkleie, Sonnen- oder Kürbiskerne.  D wie Vitamin DVitamin D wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern reguliert auch das Immunsystem. Multivitamin-Tabletten enthalten genug Vitamin D, um den täglichen Bedarf zu decken. Besser schmeckt das Anti-Grippe-Vitamin aber in natürlicher Nahrung wie Milch oder Lachs. Auch nicht schlecht: „Ernährung“ mit Sonnenlicht, das Vitamin-D-Depots im Körper aufbaut.


Wie erzeugt man für wenig Geld Feststimmung?

 

Die Natur ist gratis, die Zweiglein im Garten sind es auch. Und: Sie eignen sich perfekt für eine winterliche Dekoration, die hübsch aussieht und sich ohne viel Aufwand herzaubern lässt. Egal, ob Sie Zweige im Garten abschneiden, im Blumengeschäft vorbeischauen oder Ihre „Material-Recherche“ mit einem Waldspaziergang verbinden – packen Sie im Zweifelsfall einige Zusatz-Zweige als „Spielmaterial“ dazu. Hartriegel, Haselnuss, Korkenzieherweide oder Zweige von Obstgehölz eignen sich besonders für die winterliche Dekoration. Versuchen Sie beim Arrangieren gegensätzliche Elemente zu kombinieren, Leere und Fülle, starke und schwache Zweige, und bewusste Asymmetrien herzustellen. Auch die Wahl der Vase sollte man sich vor (!) dem Erstellen des Zweig-Arrangements genau überlegen – schließlich soll sie mit dem jeweiligen Gesteck harmonieren. Einige praktische Tipps: Werden größere Zweige verwendet, dann sorgen Sand oder Kiesel am Boden einer großen Vase für Stabilität, auch ein Eimer kann hübsch aussehen. Apropos: Selbst nach Weihnachten machen die Zweige was her – sofern man diverse Kugeln und Sterne radikal entfernt. Obwohl: Dann wird es bereits langsam Zeit für die ersten Tulpen!



die großen fünf
Schlaf, Fitness, ­Kneippen, Zink und Vitamin D ­beugen Grippe vor