Sonntag, 26. März 2017
 
   
 

 

Eine Hutmacherin und eine Personalberaterin:

 

Fiona Bennett und Jutta Ohms sind Nachbarinnen, Vertraute und Stilistinnen.

 

Beim „Hausbesuch“ ent-

decken sie die andere Seite der besten Freundin - und staunen.

 

 

Text & Produktion

Andreas Tölke 

 

Fotos

Martin Mai

 

 

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Vive la différence. Unterschiede verbinden. Finden zumindest Fiona Bennett und Jutta Ohms. Die beiden Frauen teilen eine Leidenschaft für schöne Dinge. Und leben sie ganz unterschiedlich aus: Fiona Bennett mit der Lust am Schmücken und Jutta Ohms mit der Freude am Clean Chique



Jutta Ohms bei Fiona Bennett. Die Headhunterin sucht Modeexperten in der ganzen Welt - und findet Ruhe im pinken Flur der Freundin



Bei Bennett zu Besuch. Das Zentrum eines jeden Raumes bildet bei Fiona Bennett ein Tisch. Bei der Hutmacherin finden Leben und Arbeiten im Stilmix aus den 70ern im Essbereich (Vintage-Tisch und -Stühle) und aus den 50ern am Arbeitsplatz statt



Die Einheit des Wohnzimmers mit beinah strengem 50er-Ensemble aus Mini-Nierentisch (Blumen­hocker), Stehlampe und Schreibtisch wird durch den hippieesken 70er-Jahre-Lüster gebrochen



Tischzeit. Das Arbeitszimmer präsentiert am 40er-Jahre-Arbeitstisch von der Designerin „aufgemöbelte“ Hocker im Zebralook.

Bei einer Tasse Kaffee in der Küche ihrer Freundin fragte Jutta Ohms beiläufig: „Kennst du eine schöne freie Wohnung?“

 

Fiona Bennett öffnete ebenso beiläufig den Vorhang ihrer Berliner Wohnung, trat auf den Balkon und zeigte auf das gegenüberliegende Haus: „Ja. Da.“ So wurden die beiden Nachbarinnen.

 

Drüben, das ist eine 145 qm große Altbauwoh-

nung, in der Fiona Bennett mit ihrem Sohn lebt und die Jutta Ohms so beschreibt:

 

„Hier lebt ein Schöngeist, der inszenieren muss, aber nicht für andere, sondern aus sich selbst heraus und für sich selbst.“

 

Vollständige Story:  H.O.M.E. Deutschland, März 2008

 



Fiona Bennett bei Jutta Ohms. Die Modistin aus Berlin mag am Schlaf-Salon ihrer Freundin „das Feminine am Stil von Jutta“. Die Leuchte ‘Guardian of Light‘ ist von Susanne Philippson.



Bei Ohms zu Besuch. Die Sitzgelegenheiten im Esszimmer sind gewollte Provisorien: „Vielleicht stelle ich hier einen Flügel auf“, sagt Jutta Ohms. Bis dahin dominieren weiß gestrichene Bierbänke unter dem Leuchter „Pluma“ von Heike Buchfelder das Bild.



Kontrastprogramm zum puristischen Weiß: die rote Schlafzimmerwand, auf der sich gelackte Schmetterlinge tummeln



Flurschaden. Der lange Korridor wirkt durch die handgearbeitete Tapete von Sai-So und den knallroten Unikat-Teppich von Jab Anstoetz beinahe verspielt. Das Bücherregal im Hintergrund geht über Eck und ist ebenfalls eine Sonderanfertigung.