Donnerstag, 14. Dezember 2017
 
   
 



Komplette Story: 

H.O.M.E.-Deutschland, Februar 2010

 

Wir wollten alles so lassen, wie es war, nur frieren wollten wir nicht mehr“, schmunzelt Jutta Görlich, während sie auf der Holzbank vor der modernen Betonwand sitzt und das Gemüse putzt.

 

Die Mauer hinter ihr zeugt von ­einer der wenigen Veränderungen, die sie gemeinsam mit ­ihrem Mann Peter Haimerl an ­ihrem alten Bauernhaus vorgenommen hat. Über 30 Jahre lang hatte es leergestanden, nachdem die letzte Bewohnerin, eine Bäuerin, es Haimerls Familie vermacht hatte. Als der Münchener Architekt und seine Frau sich entschlossen, das Objekt zu renovieren, befand es sich in einem desolaten Zustand. Ein Dach war noch vorhanden, ansonsten waren Teile des Gebäudes eingestürzt und die Nordseite durch den Druck des Hanges eingefallen.

 

Heute ist der Eingriff von außen nur an dieser Stelle überhaupt sichtbar. Auch innen blieben die vorhandenen Strukturen bestehen, allerdings wurden vier Kuben in die Räume eingesetzt.

 

 

Komplette Story: 

H.O.M.E.-Deutschland, Februar 2010

 

REZEPTE

BAYERISCHE SENGZELTEN (SAUERTEIGBROTE)

GERÄUCHERTE FORELLE

SCHMALZGEBÄCK (FETTGEBACKENES)

 

 

 

Im Bayerischen Wald steht ein altes Bauernhaus. Was man von außen nicht ahnt: Innen befindet sich preisgekrönte Architektur.

 

Für H.O.M.E. schmissen Architekt Peter Haimerl und seine Ehefrau, Kunstpädagogin Jutta Görlich, dort ein Essen

 

 

 

TEXT

SANDRA PISKE

 

FOTOS

MARTIN MAI

PROJEKTFOTOS FLORIAN HOLZHERR