Dienstag, 27. Juni 2017
 
   
 

 

 

Es gibt Fragen, die professioneller Antworten bedürfen.

 

H.O.M.E. hilft mit gutem Rat für ein leichteres Leben zu Hause. Egal, ob es sich um Haushalts-, Beauty- oder Kochproble-

me dreht

 

 

Text

Robert Haidinger 

 

Redaktion
Ingrid Geringer

Florentine Knotzer 

 

 

Illustrationen

Birgit Hertel

 

Origineller Grünschmuck – bloß wie?

 

 

Gehen Sie mit Ihren Zimmerpflanzen auf Tauchstation! Ganz ohne Sauerstoffflasche, aber mit einer transparenten, mittelhohen Glasvase, die man vorsorglich mit Kies, Dekosteinen und – wichtig! – speziellen Wasserpflanzen bestückt. Schwierig ist so ein Unterwasser-Arrangement nicht: Den Wurzeln im Kies Halt geben, den Indoor-Meeresboden mit hübschen Steinen oder Muscheln dekorieren, etwas Dünger ins Wasser geben.

 

Schon haben Sie Ihre Wohnung um einen besonderen Touch bereichert. Ständiges Wasserwechseln erspart man sich jedenfalls: Besonders in Kombination mit einem Pflanzenlicht gedeiht die Unterwasserwelt bestens und hält deutlich länger als Schnittblumen.



Wasserpflanzen sind eine hübsche und originelle Dekoration für den Tisch




Auch Zappelphilipps solltenauf Kindersitzen nicht ins Schleudern – oder noch schlimmer – ins Kippen kommen

Was muss ich beim KinderstuhlKauf beachten?

 

Prinzessinen-Kronen als Rückenlehne? Armlehnen wie Burgzinnen? Oder gar der „Panton Chair“, auf XS-Size geschrumpft? Das mag ja alles ganz lieb sein. Aber Designer von Kindermöbeln rücken trotzdem anderes in den Vordergrund. Kinderstühle sollten zunächst mal so konstruiert sein, dass Kids sie an normalen, für Erwachsene dimensionierten Tischen verwenden können. Nicht unwesentlich: der Sicherheitsaspekt. Auch chronische Zappelphilipps dürfen auf Kinderstühlen nicht ins Kippen kommen. Auf folgende Punkte sollte man beim Kauf ganz besonders achten:


+ Mitwachsende Stühle
Kinder wachsen schnell, Kinderstühle sollten das auch. „Mitwachsende“ Stühle lassen sich derart verstellen, dass sie Kindern mehrere Jahre dienen, die besten Modelle vom Zeitpunkt des richtig Sitzenkönnens (etwa ab acht Monate) bis zum beginnenden Schulalter. Die Hersteller geben in der Regel an, für welche Körpergrößenspanne ein Stuhl geeignet ist.

 

+ Fußstützen-CheckFußstützen
sind das entscheidende Kriterium und müssen das Wachstum der Unterschenkel ausgleichen. Bequem sitzen können Kinder nämlich auf Dauer nur dann, wenn sie ihre Füße abstellen können und diese nicht etwa baumeln lassen.

 


+ Verstellbare Sitzfläche
Auch die Funktion der Rückenlehne spielt eine wesentliche Rolle. Voraussetzung für die einwandfreie Verwendung: eine größenverstellbare Sitzfläche.

 


+ Tisch-Stuhl-Kombi
Tisch-Stuhl-Kombinationen oder Kombi-Stühle bestehen aus einer Tisch- und einer Stuhl-Komponente. Beides lässt sich zu einem Hochstuhl kombinieren, indem der Stuhl auf dem Tisch fixiert wird. Beide Teile können aber auch nebeneinander auf den Boden gestellt werden. Dann können die Kinder am niedrigen, ihrer Körpergröße entsprechenden Tisch und auf dem dazu passenden Stuhl sitzen. Obwohl diese Doppelfunktion praktisch ist, sind damit kleinere Abstriche in Sachen Sitzkomfort verbunden. In dieser Hinsicht schnitten Kombi-Modelle in Kinderstuhl-Tests schlechter ab als normale Hochstühle.

 


+ Sicherheitssiegel
Aufschluss über die Qualität eines Stuhls liefern auch Sicherheitssiegel: Auf die TÜV-Plakette oder das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheitsstandards achten.

 


+ Sitzverkleinerer
Liebling, ich habe den Kindersitz geschrumpft. So lautet die Erfolgsmeldung, falls der Stuhl zunächst noch zu groß ist. Manche Hersteller legen ihren Stühlen nämlich sogenannte Sitzverkleinerer bei: Dabei handelt es sich meist um eine zum Stuhl passende Polsterung, die die Sitzfläche zusätzlich verkleinert.

 


+ Gurt
Wenn Kinder versuchen, aufzustehen, kann es schnell zu gefährlichen Unfällen kommen – Stichwort kippen. Bei kleinen Kindern besteht zudem die Gefahr, dass sie durchrutschen. Viele Stühle sind daher mit einem Gurt ausgestattet. In der Regel lassen sich Gurte aber auch nachrüsten.




Altweibersommer lässt Lippenstifte schmelzen. Deshalb: Ab in den
Kühlschrank mit ihnen

Abgebrochener Lippenstift – was nun?

 

Da klingelt Dr. Help gleich mal zur New Yorker Visagistin A. J. Crimson durch. Resultat: Wir reden übers Wetter. Und über die Wärme, die Wachse in Lippenstiften weich, das Ding als ganzes zerbrechlich macht. Retten kann man solche Durchhänger trotzdem. Indem man den Stift ganz in die Hülse zurückdreht, und mit Lip Brush weiter aufträgt. Ist der Lippenstift auch dafür zu weich, dann hilft nur mehr die Radikalkur: Alle verwertbaren Reste in ein leeres Kosmetik-Tiegelchen geben, mit Heißluftföhn komplett zum Schmelzen bringen, dann wieder erstarren lassen.So weit lassen es routinierte Lipstick-Diven aber gar nicht erst kommen: Sie legen ihr Kleinkaliber bei erstem Verdacht für 20 Minuten in den Gefrierschrank.

 

 

 




Brotreste aus dem Toaster lassen sich leichter entfernen, wenn er ein ausziehbares Bodenblech hat.

Muss man Toaster wirklich von Krümeln befreien??

 

Die fünf Minuten sollte man sich allemal nehmen – bei regem Gebrauch einmal im Monat. Auch wegen der Gerüche, die glosende Krümel verströmen, und die im Extremfall den Rauchmelder zum Fehlalarm verleiten können.

 

Im Prinzip beginnt diese Vorsorge bereits bei der Wahl des Geräts, denn ausziehbare Bodenbleche lohnen sich jetzt besonders. Ausleeren, abwaschen, trocknen. In der Regel haben sich zusätzliche Krümel im Gerät selbst verheddert. Sie wird man los, indem man den Toaster einfach über der Spüle umdreht und schüttelt.

 

Anders funktioniert der Krümel-Clinch bei Heißluft-Toastern mit Aufback-Funktion.Hier stellt man ein temperaturfestes Wasser-Gefäß ein und heizt rund zehn Minuten bei 180º C auf. Dadurch weichen die Brotreste auf und können dann leichter weggeschabt werden. Anschließend mit Spülmittel innen waschen und trocken wischen.




Auch Muffin-Hütchen lassen sich ganz leicht „hausgemacht“ herstellen

Backpapier als Muffin–Mode?

 

Wirklich modische Hüte müssen Profis machen. Aber einfache Muffin-Hütchen? Dazu reichen im Prinzip quadratische Backpapier-Stücke, die man in die jeweiligen Vertiefungen der Muffin-Backform drückt. Und der so entstehende Rüschensaum macht auf Anhieb was her: Schaut prompt aus wie frisch vom Zuckerbäckerball!