Donnerstag, 23. März 2017
 
   
 

 

 

Es gibt Fragen, die professioneller Antworten bedürfen.

 

H.O.M.E. hilft mit gutem Rat für ein leichteres Leben zu Hause. Egal, ob es sich um Haushalts-, Beauty- oder Kochprobleme dreht

 

 

Text

Robert Haidinger 

 

Redaktion
Florentine Knotzer 

 

 

Illustrationen

Birgit Hertel

 

Spiele spenden – oder schachern?

 

 

Puppen kann man immer auch selber basteln, im hintersten Afrika sogar ganz besondere. Trotzdem: Ein Geschenk ist ein Geschenk ist ein Geschenk – und hat allein dadurch einen besonderen Stellen­wert. Über die psychologische Wirkung von Spielen und Spielzeug wissen auch die Mitarbeiter der diversen Hilfseinrichtungen Bescheid, und so haben Spielzeuge sogar in Katastropheneinsätzen ihre Berechtigung.

 

Mag beim edlen Spiele-Spenden über den einen oder anderen fehlenden Spielstein hinweggesehen werden, so bestehen Pfandleih-Anstalten prinzipiell auf kompletten Spielen. Sind sie das, werden sie in der Regel gerne in Kommission ­genommen. ebay-Gier macht da vergleichsweise ­wenig Sinn – erst recht nicht, wenn man den Aufwand und die eher geringen Einnahmen in Betracht zieht. Ohnehin hat das Herz längst entschieden …



NICHTS ZU VERLIEREN
Wer alte Spiele an ­Hilfseinrichtungen ­spendet, gewinnt an gutem ­Gewissen




GUTE HALBZEIT
Bei normalem Einsatz sollte der Beutel zweimal im Jahr geleert werden – bevor er mehr als die Hälfte gefüllt ist

Wie leert man Staubsaugerbeutel am effektivsten?

 

Dr. Help ändert die Frage kurz ab: Wann spätestens leert man Staubsaugerbeutel? Eine durchaus berechtigte Zusatz­überlegung, wie wir finden. Denn: Ist der Beutel um mehr als die Hälfte gefüllt, verlieren die meisten Geräte an Saugleistung. Ein Effekt, der dann mit jedem zusätzlichen Staubkörnchen weiter zunimmt. Im Extremfall kann sogar der Motor überlastet werden – und mit maschinellem Burn-out reagieren. Bei durchschnittlichem Aufkommen reicht der Wechsel zweimal im Jahr; sind Kinder im Haus oder haarende Hündchen, sollte man die Entleer-­Frequenz auf Quartal hochfahren. Zum Leeren-Lernen selbst:

Zunächst noch mal 30 Sekunden ­durchblasen, um die im Gerät vorhandenen Staubreste sicher Richtung Beutel zu verbannen. Dann kommt es ganz auf den Modell-Typ an: Verfügt Ihr Staubsauger über Wegwerf-Beutel, so sollten Sie beim Herun­terziehen ein Stück Klebeband zur Hand haben. Letzteres schnell auf die Beutelöffnung drücken, so erspart man sich seinen hausgemachten Mini-Eyjafjallajökull. Bei Modellen mit wiederverwendbarem Beutel oder bei Geräten, die im Stile der Kärcher-Modelle direkt in den Plastikkorpus saugen, empfiehlt sich der Außendienst. Am besten, man steckt solche Säcke im Freien in einen normalen Müllsack (oder kippt den Staub in ebendiesen). So kann man der drohenden Wolke am sichersten entkommen. Beliebter Stolperstein:

 

 

die unmittelbare Wiederverwendung eines frisch entleerten Beutels. Besser, man wäscht ihn vor einem neuerlichen Einsatz in heißem Wasser und lässt ihn in der Sonne trocknen.




BE MY BABY
Make-up-Pinsel ­reinigt man am ­besten mit milder Babyseife

Wie werden Make-up-Pinsel wieder sauber?

 

Am besten mit milder Seife: Babyseife etwa, die man mit warmem Wasser anrührt. Dann den Pinsel so lange im Schaum schwenken, bis er sauber ist. Gründlich ausspülen, anschließend mit einem Tuch abtupfen, ausklopfen und so zum Trocknen legen, dass die Borsten frei liegen. Achtung: Nur Einfaltspinsel stellen den nassen Pinsel auf! Denn dann wird die Feuchtigkeit zu lange im Holz gespeichert, und die Pinselhaare fallen aus.

 

 


Und wie oft muss man Make-up-Pinsel reinigen? Das kommt ganz darauf an, um welchen Pinsel es sich handelt. Für Puder- oder Rougepinsel gilt: alle vier Wochen. Pinsel für cremige Konsis­tenzen wie z. B. Concealer oder Lipgloss sollten ihr Babyseifen-Treatment besser alle zwei Wochen bekommen.

 




RICHTIG IM GRIFF
Für den ersten Treffer hält man den ­Hammerstiel am besten eher in der Mitte

Wie trifft man Nägel auf den Kopf?

 

Die erste Daumenregel beim Hämmern lautet: Immer mit ­(Nagel-)Köpfchen arbeiten. Die zweite: Nie den eigenen ­Daumen treffen. Weitere Details entnimmt man folgender Bastelanleitung: Für die ersten Treffer sollte der Hammerstiel eher in der Mitte gehalten, die Schläge leicht und aus rund zehn Zenti­metern Entfernung vom Nagelkopf ausgeführt werden. Will man dabei auf Nummer sicher gehen, hilft der Kamm-Trick: Die Nagelspitze zwischen die Kammzahnung setzen, um das ebenso bekannte wie lästige Verrutschen zu verhindern. Phase zwei hält einen weiter Richtung Stielende gerutschten Griff bereit. Der daraus resultierende Winkel garantiert maxi­male Wucht. Jetzt kann der Nagel sicher und mit wenigen Schlägen in die Wand getrieben werden.





IMMER IN SICHTWEITE
… bleiben Rezeptzettelchen, die man auf Pfannenrücken befestigt

Wohin mit den Küchennotizen??

 

Auch ein schöner Pfannenrücken kann entzücken. ­Zumindest Köche, die einen schnellen Seitenblick auf die eben hier angebrachten Rezeptzettelchen werfen können. An der Werkzeugleiste aufgehängte Gusseisen­pfannen sehen ­nämlich nicht nur hübsch aus. Sie bieten auch noch eine ebenso praktische wie gerne übersehene Zusatz­fläche: den flachen Pfannenboden. Kombiniert mit ein paar netten Heftmagneten findet sich so ein praktisches, platz­sparendes, vor allem aber originelles Fleckchen zum Aufhängen von Rezepten, Einkaufszettelchen und jenen Memos für die 1.001 kleinen Dinge, die auch noch zu erledigen sind.