Mittwoch, 16. August 2017
 
   
 

 

 

Es gibt Fragen, die professioneller Antworten bedürfen.

 

H.O.M.E. hilft mit gutem Rat für ein leichteres Leben zu Hause. Egal, ob es sich um Haushalts-, Beauty- oder Kochprobleme dreht

 

 

Text

Robert Haidinger 

 

Redaktion
Florentine Knotzer 

 

 

Illustrationen

Birgit Hertel

 

Speed-Cleaning: Der Library-Job

 

 

Dieses Mal: In 15 Minuten zu einer staubfreien Bibliothek. Auf die Plätze, Leiter, los!
Die Vorbereitung: Schürze mit Taschen anlegen, den Boden vor dem Bücherregal mit altem Papier oder Laken auslegen.


Minute 2: Der Sinnlos-Bücher-Scan. Staubfänger landen jetzt gleich mal auf dem Wegwerf-Stapel.


Minute 3: Wir greifen in die Schürze, zücken den Swiffer und reinigen damit das oberste Brett. Zwei zusätzliche Minuten gehen für eine interessante Technik drauf: Wir blasen mit dem Haarföhn und bei maximaler Kaltstufe den Staub von den Buch­oberseiten und –rücken, beginnend beim obersten Regalbrett, und arbeiten uns bis zum Boden durch!


Minute 6 bis 12: Wieder oben beginnen: Bücher jeweils gemein­sam ein Stück nach vorne ziehen, den hinteren Bereich per Swiffer vom soeben herabgeblasenen Staub befreien. Bis unten wiederholen. Dann die Bücher maximal nach hinten schieben, den vorderen Regalbrett-Bereich säubern.


Die Minute 13 geht fürs Wischen des äuße­ren Regalrahmens drauf.


Minute 14 bis 15: Buchrücken auf Linie bringen, in die dahinterliegenden Freiräume den einen oder anderen Silikat-Gel-Beutel werfen. Das ringsum ausgelegte Papier einrollen – Touchdown!



BIBLIOTHEKS-ZEITEN
Mit dem richtigen Timing lässt sich ein Bücherregal in 15 Minuten perfekt entstauben




LIZENZ ZUM SCHNEIDEN
Die Messer des Mähers müssen auf ihre Schärfe kontrolliert werden, denn der Rasen will geschnitten und nicht gerissen werden

Wie pflegt man Rasenmäher?


 

Rasen müssen gemäht werden, egal, ob mit elektrischem oder per Benzinrasenmäher. Und genau da liegt das Problem. Denn eigentlich wollte man ja nur gärtnern. Vom Kampf um die Poleposition und dem Krampf mit der Rasenmäher-Wartung stand zunächst nichts im grünen Programm. Und doch: Ohne Wartung läuft nichts, zumindest der Rasenmäher nicht. Weswegen auch Anfänger die acht goldenen Pflege-Regeln kennen sollten. Oder vom Mäher besser gleich auf den Bäääher – das grasende Hausschaf – umsteigen.

 

Kontrollieren Sie vor dem ersten ­Mähen die Messer des Geräts. Sie müssen scharf sein, damit sie die Grashalme abschneiden und nicht nur reißen.

 

Regelmäßiges Nachfetten der Lager hilft, das Eindringen von Wasser und also Korrosion zu verhindern.

 

Am Beginn der Saison sollte der ­Mäher auf Rost überprüft werden. ­Etwaige befallene Stellen vom Rost befreien und eventuell neu lackieren.

 

Besser vorbeugen als rosten: Eine trockene Winterlagerung, zum Beispiel im Keller, trägt dazu bei.

 

Rasenmäher-Mantel: Ein Stück Stoff oder ein altes Laken schützt den Rasenmäher zusätzlich vor Staub.

 

Vor der Einlagerung sollte man darauf achten, ob der Tank entleert werden muss. Das ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Ideal ist es, wenn der Benzin binnen zweier Monate verbraucht wird – Benzin „zerfällt“ nach 60 Tagen. Negative Batteriekabel vorm Einwintern von der Klemme abziehen, Zündkerzen-Kontakt oder Netzleitung unterbrechen.

 

Sonderfall Benziner: Wie beim Auto gehört bei vielen Rasenmähern der Ölstand überprüft und das Öl fallweise gewechselt – spätes­tens nach 50 Betriebsstunden und zu Saisonbeginn.

 

Luftfilter regelmäßig auswechseln, vor allem beim Mähen in staubiger Umgebung. Originalteile verwenden!




Tee als Entroster?


 

Tee kann man nicht nur trinken und inhalieren, sondern auch äußerlich anwenden. Er entrostet die Gehirnwindungen, aber auch diverse Eisenteile im Geräteschuppen. Denn dort macht die braune Brühe verrostetes Gartenwerkzeug wieder munter. Und klar: Es muss ja nicht unbedingt Darjeeling F.O.P. sein, im Prinzip schaffen das auch weniger edle Aromen. Immerhin braucht man ja einige Kannen davon, die dann erkaltet in einem Kübel zusammengeschüttet werden. Die verrosteten Geräte anschließend einfach einige Stunden einweichen und nach dem Rausnehmen mit einem Tuch trockenwischen. Gummihandschuhe machen dabei Sinn – denn auch starker Rosttee erzeugt Flecken.